Wohnen, now what?

Das 21er Haus realisiert gemeinsam mit der TU Wien eine experimentelle Wohninstallation, die in den Sommermonaten im Tiefhof des Museums aufgestellt wird. 

Wie kann Wohnraum optimal genutzt werden? Welche räumlichen Voraussetzungen sind heute maßgeblich, um günstig und angenehm zu wohnen? Wie wirken sich neue Grundbedürfnisse der Menschen in Krisenzeiten auf die Architektur von temporären Behausungen wie Notunterkünften, den sozialen Wohnbau oder auf die Revitalisierung von Altbau in den Städten aus? Braucht es einen Paradigmenwechsel in der Wohnbauauffassung? 

All diesen Fragen geht das diesjährige Pavillon-Projekt Leben in der Wand nach. Die Wand als konstruktives und funktionales Element soll im finalen Entwurf innovativ und neu interpretiert werden. 

Das 1:1 Modell soll zudem in den Sommermonaten auch von den Studierenden als aktiver Ort der Auseinandersetzung sowie Wohnraum genutzt werden. Leben in der Wand, ein Ort der Begegnung. 

Harald Krejci kuratiert die Reihe 21er PAVILLON.

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Das Leben in der Wand ist im 21er-Haus ein existenzielles Selbstexperiment von Studierenden, das die Fragen von Aneignung, Minimalraum und Obdachlosigkeit als gelebte 1:1 Skulptur aufwirft. Nach der Ausstellung kann das Leben für die hier Beteiligten wieder aus der Wand treten – aber dies ist nicht nur für die Studierenden zu wünschen.- Paul Rajakovics 

David Calas und Christine Hohenbüchler 

TeilnehmerInnen:

Rafael Baumgartner | Vera Fischer |Bibiana Hernandez | Lisa Jindra | Daniel Kruml | Julia Kunert | Aaron Merdinger | Bekim Morina | Franziska Peters | Maciej Rejkowicz | Marius Till | Julia Wagner