
{"id":534,"date":"2018-08-29T12:03:43","date_gmt":"2018-08-29T10:03:43","guid":{"rendered":"http:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at?p=534"},"modified":"2019-03-06T13:42:03","modified_gmt":"2019-03-06T12:42:03","slug":"anders-geteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/?p=534","title":{"rendered":"ANDERS.GETEILT"},"content":{"rendered":"\n<h4><br>Kollektive Freir\u00e4ume als urbane Ressource : Symposium<\/h4>\n\n\n\n<p>Das internationale Symposium&nbsp;<strong>ANDERS GETEILT<\/strong>&nbsp;ist auf der Suche nach neuen und ungewohnten M\u00f6glichkeiten der gemeinsamen Produktion und Nutzung von Freir\u00e4umen. Die eingeladenen K\u00fcnstler_innen, Designer_innen und Architekt_innen pr\u00e4sentieren ihre Strategien und Projekte f\u00fcr die Aneignung und Neuinterpretation (vor)gefundener Situationen. Die materiellen Interventionen und Umsetzungen werden dabei bewusst auch als Operationen im politischen und sozialen Raum begriffen. Hierbei finden Umformulierungen, aber auch Erweiterungen statt, es werden neue Areale erobert, seien es Zwischenr\u00e4ume, Strassen oder auch Landschaften. Strategien k\u00f6nnen dabei die Wegnahme oder Verweigerung vordefinierter Funktionen, die bewusste Einbindung des Alltagswissens der Bewohner_innen als auch die listige Hintergehung von Vorschriften sein.<\/p>\n\n\n\n<h4>Vortr\u00e4ge<\/h4>\n\n\n\n<h4><br>Annalisa Mauri | nahes Gr\u00fcn<\/h4>\n\n\n\n<p>Annalisa Mauri ist seit September 2004 an der TU Wien, Fachbereich Landschaftsplanung und Gartenkunst, t\u00e4tig. Ihr Forschungsbereich liegt bei \u201aLandschaftswandel \u2013 Globalisierungsprozesse: regionale und europ\u00e4ische Steuerung in l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Entwicklungsprozessen\u2019, sowie \u201aWiens gef\u00f6rderte Innenh\u00f6fe: zwischen Privatidylle und gemeinschaftlicher Ressource\u2019.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Barbara Mayer | kampolerta<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>kampolerta ist seit 2007 ein LandschaftsarchitektInnenkollektiv und Netzwerk zur ungew\u00f6hnlichen Nutzung von \u00f6ffentlichen R\u00e4umen. Ihre Aktivit\u00e4ten erg\u00e4nzen normative Planungspraktiken und bieten eine kritische Auseinandersetzung mit urbanen Freir\u00e4umen. Das Repertoire von kampolerta reicht von Guerilla-Gardening \u00fcber Installationen, Performances im \u00f6ffentlichen Raum bis hin zu Bespielungen von ungew\u00f6hnlichen Freir\u00e4umen wie Baul\u00fccken, Verkehrsinseln, vergessenen M\u00e4rkten und anderen Raumexperimenten.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180808160233\/http:\/\/stefandemming.de\/\">Stefan Demming | oh &amp; h\u00e4h<\/a><\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p>Stefan Demming nutzt den \u00f6ffentlichen Alltag als B\u00fchne f\u00fcr installative Ereignisr\u00e4ume, in denen er Nostalgisches mit Absurdem mischt, um die subjektiven Wahrnehmungen herauszufordern. 2010 zeigte er erstmals sein Zirkus-Projekt &#8222;Die kleinste Show der Welt 2&#8220;, das bisher an 13 Orten unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe gastierte. 2013 entstand &#8222;Plantage&#8220;, ein Feld mit bewegten Aufblaspflanzen. Stefan Demming studierte Audiovisuelle Komposition in Bremen, seine Arbeit wurde international gezeigt und ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Christoph Katzler | Numen\/For Use<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Numen\/For Use ist t\u00e4tig in den Bereichen Szenographie, Industrie-Design, Raumgestaltung und Konzeptkunst.&nbsp;<br>Die Gruppe formierte sich erstmal 1998 unter dem Namen For Use, bestehend aus den Industrie-Designern Sven Jonke, Christoph Katzler und Nikola Radeljkovic. Im Jahr 1999 wurde Numen als ein Kollektiv etabliert um alle Projekte jenseits von Industrie-Design abzudecken.&nbsp;<br>Ab 2004 besch\u00e4ftige sich Numen\/For Use intensiv mit Szenographie, nach Umsetzung eines orts-spezifischen Projektes f\u00fcr die Produktion &#8222;Inferno&#8220; am National Centre for Drama Madrid. Weitere Umsetzungen in Theatern in ganz Europa folgten.<br>Seit 2008 verlagerte das Kollektiv seinen Fokus auf das Gestalten von Objekten und Konzepten ohne vordefinierte Funktion, was hybride und experimentelle Werke, wie die Numen-Light Serie, Tape, Tuft, Net Blow-up oder String, entstehen lie\u00df<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Magdalena Reiter | collective ika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>collective ika bewegt sich im architektonischen und k\u00fcnstlerischen Bereich um die Wahrnehmung des \u00f6ffentlichen Raums zu ver\u00e4ndern, vorhandene Potenziale zu erkunden und etablierte Konventionen in Frage zu stellen. Vorhandener Leerstand, die Kommerzialisierung des \u00f6ffentlichen Raumes oder unterbewertete Bereiche sind beispielhafte Fragen, mit den sich collektive ika besch\u00e4ftigt, um das Verhaltensrepertoire von B\u00fcrgern zu erweitern. ika ist Magdalena Reiter, Clemens Bauder, Christine Hechinger, Franz Koppelst\u00e4tter und Klaus Michael Scheibl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><br>Alex R\u00f6mer | <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180606195715\/http:\/\/www.exyzt.org\/\">collectif EXYZT<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180612220606\/http:\/\/www.constructlab.net\/\">ConstructLAB.<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das 2003 etablierte EXYZT Manifest proklamiert das Kollektiv als &#8222;Plattform f\u00fcr multidisziplin\u00e4re Kreation&#8220;, dessen Ziel es ist, den Blick auf Architektur als unabh\u00e4ngigen Bereich der Praxis herauszufordern. EXYZT schlagen experimentelle Wege ein und bedienen sich dabei unterschiedlicher Disziplinen einschlie\u00dflich Architektur, Fotografie, Video, Kochen, Grafik-Design und Botanik. Das Kollektiv EXYZT konzipiert und organisiert jedes Projekt als Spielplatz, in dem sich kulturelle Verhaltensweisen und gemeinsame Geschichten aufeinander beziehen und vermischen. Die Projekte verstehen sich als partizipative Architektur, stets bestrebt, eine lokale Gemeinschaft in ein soziales Netzwerk einzubinden, das dazu einl\u00e4dt, sich einen tempor\u00e4ren Raum anzueignen. Die EXYZT Projektplattform setzt sich aus verschiedensten Initiativen wie \u201econstructLab\u201c, \u201ela suite graphique\u201c, \u201estudio public\u201c zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180519142131\/http:\/\/www.wapke.nl\/\">Wapke Feenstra<\/a> &#8211; On Land-Use and Local Knowledge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die niederl\u00e4ndische K\u00fcnstlerin Wapke Feenstra erforscht die direkte k\u00f6rperliche und geistige Umwelt durch das Anzapfen von lokalem Wissen. Im Jahr 2003 initiierte Feenstra, gemeinsam mit Kathrin B\u00f6hm (UK\/DE) und Antje Schiffers (DE), die Gruppe Myvillages. Ziel dieses Projekts ist es der ruralen Produktion, d\u00f6rflichen Gemeinschaftsangelegenheiten und Bildern von Landwirtschaft Raum in der zeitgen\u00f6ssischen konzeptuellen Kunst zu verschaffen. 2010 starteten die K\u00fcnstler_innen mit der ein Jahr dauernden Bef\u00fcllung einer Vorratskammer mit Essen, Trinken und lokalem Wissen, um 8000 G\u00e4ste im Haus der Kulturen der Welt in Berlin (2011) zu bewirten. Das Vorratskammer-Buch und ein Dokumentarfilm wurden 2012 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h4>Podiumsdiskussion<\/h4>\n\n\n\n<p>mit<\/p>\n\n\n\n<p>Alex R\u00f6mer<\/p>\n\n\n\n<p>Barbara Mayer<\/p>\n\n\n\n<p>Christoph Katzler<\/p>\n\n\n\n<p>Wapke Feenstra<\/p>\n\n\n\n<p>\u2028Moderation: Elke Rauth |&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180601103637\/http:\/\/www.derive.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">d\u00e9rive<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das internationale Symposium ANDERS GETEILT ist auf der Suche nach neuen und ungewohnten M\u00f6glichkeiten der gemeinsamen Produktion und Nutzung von Freir\u00e4umen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":43,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6,17],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/534"}],"collection":[{"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=534"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1979,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/534\/revisions\/1979"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/43"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zvsweb02.kunst.tuwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}