Publikation „Schloss TEATR – Happening“

Wir kündigen freudig unsere Publikation zum Künstlerischen Projekt Schloss TEATR Happening an, welche die studentischen Arbeiten zeigt, die im Rahmen des einwöchigen Aufenthalts im September 2024 in Drosendorf entstanden sind. Die Ausgaben liegen am Institut für Kunst und Gestaltung 1 vorrätig zur Abholung.

Nochmal ein Einblick in die Thematik des Kurses:

Theater? Θέατρον? Театар? TE-A-TR!

Im Waldviertel in Niederösterreich an der Thaya, etwa drei Zugstunden von Wien entfernt, im Norden fast an der tschechischen Grenze, befindet sich der Ausgangsort für Schloss Drosendorf TEATR Happening 2024. Das gemeinsame Ziel des siebentägigen Ereignisses, vom 9. bis 15. September, war eine kollaborative Arbeit, die am Samstag, den 14. September, in ein „Happening“ mündete. 

Gemeinsam untersuchte man den Begriff „Happening“ und stellte Fragen zu Definitionen und Möglichkeiten von Inszenierung, Szenografie und Kostüm:

Was sind unsere Requisiten? Was ist hingestellt und was ist bei einer Performance das Fundament? Was produziert im Raum die bloße Ruhe, was ein überdimensioniertes Symbol oder was ein einfaches Objekt? Was produziert eine Maske? Was ist eine Kulisse? Was ist ein Charakter? Was ruft Applaus hervor, was Gelächter? Wichtig ist es, zu artikulieren, wer was will…Happening, ist das ein Prozess? Ist die Erfahrung die Kunst selbst?  Oder nur das, was zum Schluss bleibt, das was entsteht? Wer ist Zorka Ságlová? Wer Allan Kaprow? John Dewey, John Cage, Yoko Ono? Happening, wenn du mich fragst, das ist die Ausdehnung des architektonischen Raumes… Das ist: Unvorhersehbarkeit, Multimedialität, Ortsbezogenheit und Kritik…

Malerische, raumgestaltende, sprachliche sowie performative oder konzeptuelle Artikulationsformen wurden zunächst gemeinsam an der Universität untersucht und entwickelt, um dann während der siebentägigen Exkursion umgesetzt zu werden. Das Schloss Drosendorf mit seinen großzügigen Räumlichkeiten, dem theatralischen Hof, den Freiflächen sowie der umgebenden Landschaft und dem gesamten Umraum bot uns hierfür eine perfekte und inspirierende Projektions- und Reflexionsfläche.

Kooperation: 
landuni; Institut für Kunst und Gestaltung / TU Wien; APL, Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien / dieAngewandte:

Koordination: Christine Hohenbüchler, Milan Mijalkovic, Caroline Heider